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Barrierefreiheit - Was bedeutet das eigentlich?

03. 11. 2016

Barrierefreiheit und Inklusion, man hört fast täglich davon. Aber was heißt das eigentlich genau?

 

Knapp 10% der deutschen Bevölkerung sind schwerbehindert. Meist treten die Behinderungen erst im Laufe eines Lebens auf, ob durch einen Unfall, eine Krankheit oder durch das Altern.

 

Weniger als die Hälfte dieser Menschen werden mit einer schweren Behinderung geboren. Menschen, die einen Grad der Behinderung von über 50 haben, gelten als schwerbehindert. 

 

Um allen Menschen ein selbstbestimmte Leben zu ermöglichen, gewinnt das Thema Barrierefreiheit immer mehr an Bedeutung. Aber was bedeutet „Barrierefreiheit“ eigentlich genau?

Im ersten Moment denkt man bei barrierefrei immer erstmal an Rampen, Hebebühnen, Aufzüge und alle Hilfsmittel, um körperlich eingeschränkten Menschen, oftmals im Rollstuhl sitzend, einen Zugang zu ermöglichen. Aber nicht nur Rollstuhlfahrer sind auf Barrierefreiheit angewiesen. Zum Beispiel bedeutet es auch, dass eine Mutter mit Kinderwagen die Stufen zum Einkaufsladen überwinden kann oder den Arzt im 1.Obergeschoss auch mit Kinderwagen erreicht. Auch sollten öffentliche Einrichtungen und Wohnung an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst werden. Diese sind mit einem Rollator unterwegs oder benötigen beim Treppensteigen einen festen Halt, welcher durch einen gut installierten Handlauf in der richtigen Größe gegeben ist.

 

Auch eine barrierefreie Gestaltung der eigenen Wohnung ist hier durchaus zu beachten. Es muss genügend Platz eingeplant werden, damit man sich im Rollstuhl auch gut durch die Wohnung bewegen kann, nicht nur durch Türen passt, sondern auch genügend Platz vorfindet, um sich im Rollstuhl umzudrehen, also ein genügend großer Wendekreis muss vorhanden sein.

 

Aber nicht nur die sofort sichtbaren Anpassungen für körperlich behinderte Menschen fallen unter den Begriff Barrierefreiheit. So gibt es auch im digitalen Bereich viele Barrieren, die es zu überwinden gilt. Eine Vorlesefunktion für sehbehinderte Menschen ermöglicht es, sich Inhalte von Webseiten wiedergeben zu lassen. Auch eine Augensteuerung oder eine Mundmaus können Menschen helfen, ungehindert Arbeiten am Computer zu verrichten.

 

Die Braille (Blindenschrift) ist ein Teil der Barrierefreiheit, diese muss, gerade im öffentlichen Bereich, an allen Schildern, Bedienteilen für Aufzüge und anderen technischen Geräten vorhanden sein, um eine Orientierung fü+r alle Menschen möglich zu machen. Genauso wie eine Ampel ein akustisches Signal gibt, nicht nur um Blinden mitzuteilen, dass es grün ist, sondern auch farbenblinden Menschen die Möglichkeit zu geben, gefahrlos eine Straße überqueren zu können.

 

Das Thema Barrierefreiheit erstreckt sich also über weit mehr Bereiche, als man im ersten Moment erahnen kann. Aber es ist wichtig, den Barrierefreiheit ist eine Grundvoraussetzung für Inklusion, die Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben.

 

Foto: Barrierefreiheit Kennzeichnung - Fotoquelle: https://www.stadtentwicklung.berlin.de/